Mittwoch, 07.03.07

Filmvorführung - Serengeti darf nicht sterben

Zu Ehren von Professor Bernhard Grzimek, dessen Todestag sich am 13. März zum 20. Mal jährt, veranstaltet die Zoologische Gesellschaft Frankfurt in der Serengeti eine Erinnerungswoche. Vom 12. bis 17. März 2007 wird Grzimeks berühmtester Film „Serengeti darf nicht sterben“ im Besucherzentrum des Serengeti-Nationalparks in Seronera/Tansania jeweils in deutscher und englischer Fassung sowie die Dokumentation „Bernhard Grzimek – Ein Leben für die Tiere“ aufgeführt. Der Film „Serengeti darf nicht sterben“ war 1960 mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet worden.

Samstag, 14.10.06

Ostafrika: Malaria-Gefahr auch in hoeheren Lagen

Vor der sogenannten "Highland-Malaria" im Hochland von Kenia, am Kilimandscharo in Tansania oder im Ruwenzori-Gebirge im westlichen Uganda warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM), Düsseldorf, alle, die in der Zeit zwischen Oktober und Dezember eine Reise in diese Regionen planen. "Früher galt einmal die Faustregel: ‚Oberhalb von 1.800 Metern gibt es keine Malaria' ", sagt Reisemediziner Dr. Klaus-Jörg Volkmer vom CRM. Doch durch die klimatischen und ökologischen Veränderungen ist die Tropenkrankheit in Ostafrika während der vergangenen Jahre in immer höhere Regionen vorgedrungen und erreicht inzwischen auch Gebietslagen von über 2.000 Meter Höhe.

"Die alte Regel ist jedoch leider immer noch in vielen Köpfen verankert, was ggf. zu lebensbedrohlichen Konsequenzen führen kann, wenn eine dort erworbene Malaria zu spät erkannt wird," erklärt Dr. Volkmer. Für Reisende bedeutet dies in erster Linie, an eine Übertragungsmöglichkeit zu denken und richtig zu reagieren, das heißt, die Empfehlungen zum Mückenschutz beachten und bei Fieber während und nach dem Aufenthalt sofort einen Arzt aufzusuchen. Ob darüber hinaus eine vorbeugende Tabletteneinnahme ratsam ist, hängt vom Reisestil ab und sollte vorab in einer individuellen Beratung durch einen reisemedizinisch fortgebildeten Arzt oder Apotheker geklärt werden. Adressen gibt es im Internet unter www.crm.de und www.travelmed.de.

Die Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch Stechmücken der Gattung Anopheles in vielen warmen Regionen der Erde übertragen wird. Leitsymptom ist Fieber, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen mit starkem Krankheitsgefühl, weitere Begleitsymptome sind möglich. Die gefährlichste Form der Malaria, die Malaria tropica, ist in Afrika, auch in Kenia und Tansania, weit verbreitet und kann unbehandelt tödlich verlaufen; bei rechtzeitiger Erkennung und Therapie ist sie heilbar. Von der Ansteckung, dem Mückenstich, bis zum Ausbruch der Krankheit dauert es mindestens 7 Tage. Diese sogenannte Inkubationszeit kann aber auch deutlich länger sein.

Da die Anophelen nachtaktiv sind, ist der Mückenschutz in der Dämmerung und Dunkelheit besonders wichtig. Das CRM empfiehlt beim Aufenthalt im Freien helle, weitgehend körperbedeckende Kleidung zu tragen, freie Hautstellen mit Mückenschutzmitteln, sogenannten Repellentien, einzureiben, notfalls das Bett mit einem Moskitonetz zu sichern und, falls erforderlich, vorbeugend Tabletten einzunehmen. In keinem Fall darf bei Auftreten von Fieber der sofortige Arztbesuch unterbleiben.

Die kommenden Wochen, noch bis etwa Ende Dezember, gehören in den genannten Regionen Afrikas zur Regenzeit. Klimatologen erwarten für dieses Jahr ein El Nino-Phänomen mit starken Regenfällen und ansteigenden Temperaturen. Dies bietet den Mücken optimale Bedingungen für eine Vermehrung und Ausbreitung. Da die Menschen in der Region keinen natürlichen Schutz gegen die Malaria haben, weil sie ihr nicht permanent ausgesetzt sind, kommt es dort in dieser Zeit oft zu epidemischen Ausbrüchen unter der einheimischen Bevölkerung.

Safari Blogger - pencil 18:47:44 - Afrika News - pencil permalink - [03.11.06 16:57]

Samstag, 07.10.06

Outback Africa zieht neue Seiten im Internet auf

Unter www.outback-africa.de ist der neue Internet-Auftritt der Outback Africa Erlebnisreisen GmbH erschienen. Als Spezialist für Reisen in kleinen Gruppen im südlichen und östlichen Afrika wollen wir damit unser Angebot künftig noch flexibler und umfangreicher im Netz präsentieren. Neben einer frischen Optik gibt es für die Besucher der neuen Seiten eine Reihe von neuen nützlichen Funktionen: Neben jeder Reise sind jetzt die Klimadiagramme des jeweiligen Zielgebiets dargestellt, Symbole zeigen schnell den Stil der jeweiligen Safari, also etwa ob sie deutsch- oder englischsprachig geführt ist, ob die Gäste in Zelten oder Lodges übernachten und mit welcher Fahrzeugart – Allradwagen, Truck oder Minibus – sie unterwegs sind. Hinzu kommen Seiten, auf denen wichtige Informationen über das jeweilige Reiseland zusammengestellt sind.
Unsere bewährten Seiten werden vorerst weiterhin unter der Adresse www.outbackafrica.de zu sehen sein. Über diese Adresse werden die meisten Reise-Interessenten zum ersten Mal auf das Angebot von Outback Africa aufmerksam. Die meisten bestellen dann einen Katalog, um die Reiseangebote nochmals schwarz auf weiß vergleichen zu können und lassen sich dann noch intensiv per E-Mail oder Telefon beraten. Denn schließlich gibt es zwischen einer Hotel-Rundreise im gut erschlossenen Südafrika, Zelten in der Wildnis Botswanas oder einer Safari in Tansania erhebliche Unterschiede. Als Afrika-Spezialisten beraten wir gern, um für jeden afrikanischen Traum die passende Safari zu finden.

marco - pencil 12:47:03 - Afrika News - pencil permalink - [07.10.06 16:22]

Mittwoch, 20.09.06

Kann Leonardo Di Caprio Buschmännern helfen?

Die Kalahari-Buschmänner in Botswana haben an Filmstar Leonardo Di Caprio appelliert, sie im Kampf um ihre Heimatrechte zu unterstützen. Di Caprio, der mit "Titanic" zu Weltruhm gelangt war, arbeitet derzeit am Film "The Blood Diamond" ("Blutige Diamanten"). Der Aufruf der San-Buschleute ist in ganzseitigen Zeitungsanzeigen erschienen, berichtet die Menschenrechtsorganisation Survival International.
Daneben ging ein Brief an Leonardo Di Caprio, in dem der Buschmann Roy Sesana schreibt: "Freunde haben uns erzählt, daß Sie in dem Film mitspielen, der zeigt, welche Leiden Diamanten verursachen können. Als wir von unserem Land vertrieben worden sind, hatte man uns gesagt, dies sei wegen der Diamantenvorkommen notwendig.
Bitte helfen Sie uns. Wir wissen, Sie sind ein berühmter und respektierter Mann, und wenn Sie sprechen, hören viele Menschen zu. Wir möchten nur nach Hause gehen, jagen und sammeln, wie wir es immer getan haben."
Die Regierung Botswanas hat die Gana und Gwi-Buschleute brutal von ihrem Land in der Zentralkalahari vertrieben, erklärt Survival International. Nun sei der Konzern De Beers dabei, in diesem Gebiet nach Diamanten zu suchen. Die Buschleute haben zum Boykott von Diamanten aus Botswana sowie aus der Produktion von De Beers aufgerufen - so lange, bis es ihnen erlaubt wird, in ihre angestammten Siedlungsgebiete zurückzukehren.

marco - pencil 18:11:39 - Afrika News - pencil permalink - [09.10.06 14:43]

Deutscher Manager soll WM in Südafrika retten

Die Vorbereitungen für die nächste Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika sind ins Stocken geraten. Nun soll Horst R. Schmidt, der als Generalsekretär des Deutschen Fußballbundes (DFB) die erfolgreiche WM 2006 in Deutschland organisiert hatte, in Südafrika aushelfen. Schmidt bestätigte der Süddeutschen Zeitung, daß er mit dem Weltfußballverband FIFA und dem südafrikanischen Organisationskomitee im Gespräch ist. Zwar habe man die Formel für die Beschreibung seines Jobs noch nicht gefunden, aber: "Es soll schnell wie möglich losgehen. Das Ganze ist so gedacht, daß ich im FIFA-Office in Johannesburg mitwirken werde." Auch FIFA-Chef Sepp Blatter, der seit langem als vehementer Fürsprecher der ersten Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent gilt, hatte sich in den vergangenen Tagen besorgt geäußert, weil die Bauprojekte in den südafrikanischen WM-Städten in Verzug geraten sind. Als Notlösung könnte die WM 2010 sogar in die USA verlegt werden, spekuliert die Süddeutsche, "es sei denn, Krisenhelfer Schmidt kriegt die Karre am Kap noch flott."

marco - pencil 17:33:15 - Afrika News - pencil permalink - [06.06.07 10:45]

Older articles:

09.09.2006

29.08.2006

21.08.2006

27.07.2006

22.07.2006

19.07.2006

18.07.2006

11.07.2006

10.07.2006

05.07.2006