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Donnerstag, 23.02.06
Nationalparks in Tanzania: Gebühren steigen erneut
Ab Juli 2006 sollen sich die Kosten für Besuche der beliebtesten Nationalparks in Tansania nochmals erhöhen. Bereits zum ersten Januar wurden die Gebühren für die Serengeti von 30 auf 50 US-Dollar pro Tag und Besucher angehoben, am Kilimanjaro kletterten die Gebühren sogar von 30 auf 60 US-Dollar pro Tag. Nun sollen Gäste in den Nationalparks Tarangire, Lake Manyara und Arusha ab 1. Juli 30 statt bisher 20 US-Dollar pro Tag berappen. Außerdem verteuert sich die Camping-Gebühr in der Serengeti von 20 auf 30 US-Dollar pro Übernachtung auf einem öffentlichen Campingplatz. Eine Übersicht der Gebühren veröffentlicht die Nationalparkverwaltung unter www.tanzaniaparks.com
Montag, 20.02.06
Am Weltgebetstag blicken Christen nach Südafrika
Südafrika steht im Mittelpunkt des Weltgebetstags 2006, der am 3. März in 170 Ländern begangen wird. Die Liturgie verfassen jeweils Frauen aus einem bestimmten Land. Zur Vorbereitung beschäftigen sich die Gemeinden weltweit mit den Besonderheiten, Reizen und Problemen dieses Landes. In Südafrika gehören 80 Prozent der etwa 45 Millionen Einwohner christlichen Gemeinschaften an. Auch mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ende der Apartheid gibt es noch eine große Distanz zwischen der schwarzen Bevölkerungsmehrheit und der weißen Minderheit. Hinzu kommen Farbige und die Nachfahren asiatischer Einwanderer. Angesichts der Vielfalt der Hautfarben und Kulturen sprach Bischof Desmont Tutu einmal von der „Regenbogennation Gottes“. MIt seinen grandiosen Landschaften, der reichen Tierwelt udn der guten Infrastruktur ist Südafrika für viele Europäer ein sehr interessantes Reiseziel. Das wirtschaftlich stärkste Land des Kontinents sieht sich einem gewaltigen AIDS-Problem gegenüber. In Südafrika starben 2003 täglich mehr Menschen an HIV als in Deutschland innerhalb des ganzen Jahres.
Samstag, 31.12.05
Kilimanjaro und Serengeti werden teurer
Tansania erhöht mit dem Beginn des Jahres 2006 die Nationalparkgebühren für den Kilimanjaro und die Serengeti. Eine sechstägige Kilimajaro-Besteigung verteuert sich damit um 180 US-Dollar. Der Veranstalter der Berg- und Safari-Kombinationen im Programm von Outback Africa Erlebnisreisen hat sich entschlossen, die Gebühren-Zuschläge nicht in den Reisepreis einzurechnen, sondern von den Reisegästen eine Zuzahlung in US-Dollar vor Ort zu verlangen. So wird der reine Nettobetrag der Erhöhung an die Kunden weitergegeben.
Bis 2005 betrugen die Nationalparkgebühren für Kilimanjaro und Serengeti - die beiden teuersten Parks in Tansania - jeweils 30 US-Dollar. Ab 1. Januar 2006 steigen diese Beträge auf 50 Dollar für die Serengeti und 60 Dollar für den Kilimanjaro. Auch die Kosten für Autos und Camping-Übernachtungen in den Nationalparks wurden angehoben. Weitere Informationen bei der Nationalparkverwaltung: www.tanzaniaparks.com
Montag, 26.12.05
TV-Tip: Der weiße Afrikaner
Anfang des 20. Jahrhunderts: Als Kind wächst Hans Merensky in Südafrika auf. Er genießt die Weite und Natur des Landes und hat in dem Zulujungen Moshaba seinen besten Freund gefunden. Als Hans' Vater überraschend stirbt, muss das Kind das Land verlassen.
Eine Offiziersfamilie in Berlin nimmt Hans zu sich. Dort wächst er mit Albrecht und dessen Schwester Charlotte auf - unter dem strengen Regiment des neuen Vaters. Hans hat jedoch nur ein Ziel: Er will zurück nach Afrika. Nach seinem abgeschlossenen Studium der Geologie erfüllt er sich diesen Traum und kehrt zu seinen Ursprüngen zurück, hinterlässt allerdings seinen wütenden "Freund" Albrecht, eine gekränkte Charlotte und einen enttäuschten "Vater".
In Südafrika versucht Hans als Geologe Fuß zu fassen - nicht leicht, denn die Claims um das Graben nach edlen Bodenschätzen sind verteilt, ein neuer Konkurrent hat es mehr als schwer. Hans gerät an den harten Widersacher Cees van Tonderen und wenig später ausgerechnet an seinen "Stiefbruder" Albrecht, der ihm aus Berlin gefolgt ist und nun zu seinem größten Rivalen im Kampf um das wertvolle Gut wird.
Doch Hans stehen vier Freunde zur Seite: der etwas unbeholfen scheinende, sehr akribische Buchhalter Franz Kipplinger, der wuchtige, humorvolle und sich manchmal einsam fühlende Otto Wernike, der Dandy und Lebemann Gustav von Thun und der Zulukrieger Mashaba, Hans' Freund aus den Kindertagen, ein wahrer Menschenkenner. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Gold und Diamanten, bis Hans sich auf eine neue Quelle spezialisiert - auf eine Platinader.
Der Wettlauf, den sich Hans und Albrecht liefern, schließt auch eine Frau mit ein: Ausgerechnet zwischen van Tonderens Geliebten, der schönen, stolzen Rosa von Zülow, und Hans entwickelt sich eine erotische Liebesbeziehung, die allerdings sehr schnell durch Missverständnisse und Kränkungen auf beiden Seiten empfindlich gestört wird. Albrecht, im Gegensatz zum eher spröden Hans der perfekte, eloquente Gentleman, wittert seine Chance, denn Rosa gefällt ihm ebenfalls sehr gut.
Da diese von Hans' Verhalten enttäuscht ist, versucht sie Albrechts Liebe zu erwidern. Als ob es nicht schon genug Verwirrungen gäbe, taucht auch noch Charlotte aus Berlin unerwartet in Afrika auf, in der Hoffnung, ihren Hans zurück zu gewinnen.
Dessen Geduld, Ruhe und Menschenkenntnis zahlen sich aus. Er geht in mehrfacher Hinsicht als Sieger hervor, aber er verliert auch - schmerzlich.
Zweiteiliger Fernsehfilm Deutschland/Südafrika 2004
Sendetermin: Mittwoch, 28. Dezember 2005, 20.15 Uhr in der ARD, Teil 2 wird am Freitag, 30. Dezember, 20.15 Uhr, ausgestrahlt.
Freitag, 16.12.05
Afrika! Afrika! Zirkus vom Kontinent des Staunens
Fast zwei Jahre lang sind André Hellers Mitarbeiter in Afrika unterwegs gewesen. Zwischen Mali und Marokko, zwischen Ägypten und Südafrika, an allen Küsten und im Landesinneren sowie in der afrikanischen Diaspora haben sie faszinierende Künstler gefunden; Tänzer, Artisten, Musiker, Exzentriker und Akrobaten, die ihre Zuschauer mit Tempo, Energie und dem Ausdruck überschäumender Lebensfreude verführen. Ihr Zirkustheater will ein „sinnliches Vergnügen für Kinder und Erwachsene, für Arbeiter und Intellektuelle“ bieten, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters.
Bisher kannte man den Zirkus europäischer Herkunft mit Tiernummern, Hochseilakten, Zauberern und Clowns. Auch die russische Zirkuskunst ist uns unterdessen vertraut. André Heller selbst eröffnete dem westlichen Publikum 1989 die Welt des Chinesischen Zirkus. Seit dem 14. Dezember präsentiert er AFRIKA! AFRIKA! erstmals in Frankfurt am Main. Künstlerische Darbietung in höchster Vollendung und artistischer Mut verbinden sich dabei mit Freude und Begeisterung der Darsteller; nicht zuletzt durch diesen selbstbewussten Gestus sprühender Lebenskraft wird sich der Zirkus von anderen abheben. Was die Artisten trotz der verschiedenen Stile verbindet, ist die Stimmung des Aufbruchs. In ihrem Ensemble, in „einer unübertrefflich schönen Parade der Wunder“, offenbart sich die kreative Kraft des Kontinents.
Einhundertfünf Artisten, vierunddreißig Tänzer und dreizehn Musiker aus vielen Regionen Afrikas sind an der Show beteiligt. Viele von ihnen kommen aus einer der zwei afrikanischen Zirkusschulen, die Kooperationspartner dieses Projektes sind. Mit der materiellen und logistischen Unterstützung der Afrikanischen Zirkus GmbH & Co. KG entwickelten sie aus ihrer Kultur heraus die Beiträge für das Programm André Hellers.
Neben der Artistik bestimmen vor allem die Masken- und Kostümwelten, die Musik und der Tanz das Manegenereignis. Für die einmalige Verbindung von moderner afrikanischer Kunst und Artistik mit den großen Kulturtraditionen des Kontinents steht insbesondere der in der Pariser Diaspora lebende Choreograph Georges Momboye. In seiner Hand liegt ein Großteil der Inszenierung. Verbunden ist sie überdies mit einem einmaligen Raumerlebnis.
Auch der maurisch anmutende Zeltpalast, seine phantasievoll bemalten Innenwände und der mit Berberteppichen belegte Fußboden gehören zum Gesamtkunstwerk des reisenden Theaters. Wer es besucht, kann für Stunden in eine andere Welt eintauchen. Zu erleben ist sie während der Darbietungen sowie in den Pausen – im afrikanischen Café oder auf dem afrikanischen Markt mit den schweren Aromen exotischer Ferne. Manches davon mag unseren phantastischen Vorstellungen und mythischen Traumbildern entsprechen, anderes wirkt dagegen ausgesprochen überraschend. Ungewöhnliches zeigt eine zeitgenössische Galerie. Auch in ihr wird ein für die meisten neues Afrikabild zu sehen sein. Wie der Tanz und die Musik gehört die bildende Kunst zu den Ausdrucksformen, in denen sich die Afrikaner vornehmlich kontinental und weniger national verstehen.
So wie das Zirkustheater durch die Unterstützung der Zirkusschulen gleichsam aus Afrika heraus entwickelt wird, will es auch mit einem Teil seiner Einnahmen nach Afrika zurückwirken. Ein Euro von jeder verkauften Eintrittskarte wird in Zusammenarbeit mit der UNESCO und dem Goethe-Institut für die Förderung afrikanischer Kulturprojekte ausgegeben werden. Damit soll das Bemühen der Afrikaner unterstützt werden, sich mit ihrer kulturellen Identität, ihrem Zukunftsanspruch internationale Geltung zu verschaffen. Durch die UNESCO wurde dieses Engagement anerkannt, indem sie die Schirmherrschaft für AFRIKA! AFRIKA! übernommen hat. Schon in der Phase der Vorbereitung hatte Doudou Diène, der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zu Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung, seine Sympathie für AFRIKA! AFRIKA! bekundet und das Unternehmen beratend begleitet.
Tickets an allen CTS/Eventim – Vorverkaufsstellen sowie unter der
AFRIKA-AFRIKA-Hotline 01805- 72 52 99 (12 Cent/Min. aus dem Festnetz der T-Com)
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