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Freitag, 21.10.05
Reisebericht Malawi und Südtansania - Teil 4
Pirsch
Wir waren nicht auf die Big Five aus. Gerne hätten wir natürlich einen Leoparden gesehen, vielleicht sogar das urtümliche Nashorn. Es gibt sie hier, aber es gehört ungeheures Glück dazu, ihnen zu begegnen. Und auch der Gepard und die Rappenantilope blieben uns versagt. Aber was macht das schon? Auch bei uns in Deutschland gehören Dachs und Luchs oder Wildkatze zu den seltenen Begegnungen.
Aufmerksam registrieren wir alle Tiere, auch die kleinen, die weniger berühmten, die „Small Five“. Wir entdecken die Elefantenspitzmaus, sogar schon dicht bei den Zelten. Rüsselhündchen heißt sie, lassen wir uns belehren. Und wer entdeckt schon Ginster- und Zibetkatze? Die Zwergmanguste gehört zu den Kleinen, auch der putzige Klippschliefer, die Gottesanbeterin. Natürlich ist die Löwin beeindruckend, wie sie blutverschmiert ihre Giraffe bewacht, vor den hungrigen Geiern zu schützen versucht. Längst ist sie satt und möchte ausruhen im Schatten, aber die Gierhälse lassen sie nicht. Kaum kehrt sie den Rücken, sind sie da. Zischend reißen sie an den Resten herum. Sofort kehrt die müde Löwin zurück, stellt Besitzansprüche klar. Aber beim nächsten Versuch, ein Ruheplätzchen zu finden, sind sie alle wieder da. Marabus haben sich auch dazu gesellt. Im Hintergrund lauern schon zwei Hyänen. Ein paar Mal geht das Spielchen hin und her. Dann überlässt sie den Abstaubern das Feld. Auch der hier seltene Palmgeier verzichtet auf das Gezerre und Gezeter und fliegt ab.
Giraffen sind in Ruaha und Selous beeindruckend zahlreich. In den Gebieten, wo nicht gejagt wird, zeigen sie sich wenig scheu, lassen uns nahe herankommen und schauen gewissermaßen gelassen auf uns hinab, ehe sie sich in einem gemäßigten Passgalopp entfernen. Mittags stellen sie sich Schatten suchend unter höhere Bäume, die gar nicht einfach zu finden sind. Meist überragen sie die Dorn- oder Schirmakazien und profitieren von Vorteil ihrer fünf bis sechs Meter Körpergröße und der Halbmeterzunge. Wie bei den Zebras erkennt man den Vorzug der Flecken und Streifen. Im flirrenden Licht des hellen Tages verschwimmen die Umrisse selbst dieser Riesentiere leicht.
Warum wollen wir eigentlich immer so gern die Räuber sehen? Was wäre mit der Leichtigkeit und Eleganz der Antilopen vergleichbar? Aufmerksam steht der Impalabock inmitten seiner äsenden Damen, duldet allenfalls ein paar noch nicht ernst zu nehmende Jungböcke in der Herde? Außen treiben sich ein paar Konkurrenten herum, die er sorgsam beobachtet, denen er keinen Seitensprung in seinem Harem gönnt. Da und dort schließen sich die frustrierten Jungböcke zusammen und bilden ihre eigene kleine Herde. Am Abend packt sie alle manchmal die Lebenslust. In wilden gewaltigen Sprüngen tollen sie umher, trainieren vielleicht für den Ernstfall. Gegen ihre Behändigkeit hat der Löwe kaum eine Chance. Nicht ohne Grund findet man ihn meist bei einem gerissenen Büffel oder einer Giraffe.
Erstaunlich oft begegnen wir dem zierlichen Dikdik, das anders als Impala oder Grantgazelle in enger Paarbindung lebt und ein klar umrissenes und meist gut vor Blicken geschütztes Territorium besitzt. Wenn man aufmerksam schaut, sieht man wie Mann und Frau immer wieder ihr Reich mit ihrem Kot markieren, regelrechte Grenzhäufchen errichten.
Buschbockchen, Riedböcke, Grantgazellen, einmal sogar die gewaltigen Elandantilopen, Gnus selbstverständlich und immer wieder die herrlichen Grevyzebras, die ein so schönes und individuell gestaltetes Streifengewand tragen.
Ab und zu huschen Mangusten durchs Unterholz, flink und aufmerksam und leider selten in Ruhe zu betrachten. Sie sind matriarchalisch organisiert, aber die Hierarchie, das Wachsystem will sich uns auf Grund der Schnelligkeit der Tiere nicht so recht erschließen.
Ausgesprochenes Glück haben wir am Ruahafluss, als zwei Flusspferdbullen sich in die Haare kriegen, wenn man das bei einem so glatthäutigen Koloss überhaupt so sagen darf. Mittags ist eigentlich Ruhezeit. Man ruht gemütlich im Wasser, gelegentlich auch an Land, und macht sich selten das Revier streitig, da es ja nicht ums Futter geht. Doch hier ist´s anders. Der gemächlich heran schreitende Ankömmling stört offenbar. Der Ruheplatzbesitzer bringt sich in Position und öffnet schon einmal das Maul, um gewissermaßen großmäulig Präsenz zu demonstrieren. Er versucht durch „dung showering“ zu imponieren, d.h. er verteilt seinen Kot, indem er mit dem Schwanz das Zeug verwirbelt. Den Neuen beeindruckt es nicht. Er rückt näher und beweist seinerseits Großmäuligkeit. Seine Maulsperre ist viel gewaltiger, sein Gebiss mit den gefährlichen Eckzähnen vermutlich auch. Die Konkurrenz wird mit drohendem Knurren und weiterer Maulsperre ausgetragen. Scheinangriffe genügen zur Überzeugung. Der ehemalige Revierbesitzer zieht sich zurück, der Neue weidet ein bisschen, verteilt nun seinen Kot und ruht sich dann aus.
Im Mikumi sind zwei Hippopools. Im größeren tummeln sich etliche prustende Flusspferde. Am Ufer liegt ein gewaltiges Krokodil und genießt die wärmende Sonne. Im kleineren weilt in sicherem Abstand vom Ufer ein einziges Hippo, ab und zu absinkend, prustend und offenbar ein Einzelgänger. Doch plötzlich taucht ein kleines Köpfchen neben ihm auf. Ein junges Flusspferdchen, sicher nur wenige Tage alt. Die Mutter hat sich zur Geburt und für die ersten Tage in die Isolation begeben. Noch ist dem Kleinen die wahrhaft erdrückende Körperlichkeit der anderen nicht zuzumuten. Und das gefährliche Krokodil auch nicht. Das Kleine übt schon mal, Tauchen und Sinken, ein bisschen Prusten. Nach 10 Tagen können sie sich dann wieder in Gesellschaft begeben.
Elefanten zu sichten, ihnen sich zu nähern oder besser: sie näher kommen zu lassen, ihnen zuzuschauen, ist immer wieder Erlebnis und Freude. Und wenn gar ein Fluss in der Nähe ist wie hier Rufiji oder Ruaha oder der Takalalasee, dann ist die Freude doppelt. Besonders in der Hitze des Mittags stehen sie im Schlamm, am Ufer und spritzen sich gründlich und systematisch, offenbar mit größtem Genuss. Auch die Kleinen üben schon, auch wenn´s nicht immer gleich gelingt. Der Gebrauch des komplizierten Rüssels will gelernt sein. Zum Wasser wird noch Schlamm hinzugefügt. So eine gute Kruste kühlt und schützt gegen Sonne und Ungeziefer. Sie genießen das Wasser und können es auch, da ihnen keine Gefahr droht. Sie sind die eigentlichen Könige dieser Landschaft.
Am Ruaha suchen wir sie. Plötzlich kommen sie, sechs hintereinander, über den Hügel. Zügig streben sie dem Wasser zu. Sorgsam bringen wir uns so in Position, dass wir ihnen nicht den direkten Weg zur Kühlung versperren. Doch sie lassen sich Zeit. Die Anführerin stellt sich in den Schatten eines Baumes, die anderen gruppieren sich darum herum. Plötzlich gewahren wir den Grund ihres Verharrens. Über den Hügel kommt noch eine alte Dame, die größte von allen und wohl die Großmutter, auf jeden Fall aber die Chefin. Und erst als sie und ein weiterer Elefant angelangt sind, gehen sie alle zusammen weiter, die Matriarchin voran, die Kleinsten in der Mitte, eine wohl geordnete Gesellschaft. Und am Fluss beginnt dann das Trink- und Badevergnügen.
Teil 1 des Reiseberichts lesen Sie hier
Teil 2 des Reiseberichts lesen Sie hier - Morgen
Teil 3 des Reiseberichts lesen Sie hier - Nachts
Teil 5 des Reiseberichts lesen Sie hier - Vögel
Teil 6 des Reiseberichts lesen Sie hier - Land und Menschen
Von Peter Adler, erlebt auf der Reise Tansanias unentdeckter Süden
Reisebericht Malawi und Südtansania - Teil 3
Nacht
Kennst du die afrikanische Nacht? Schnell versinkt die Sonne am Horizont, taucht die riesigen Baobabs in ein letztes rötliches Licht. Fledermäuse und Ziegenmelker beginnen zu jagen. Das Feuer flackert, das die Tiere fern hält, die schon ums Lager schleichen. Die Ginsterkatze gleitet lautlos vorüber, die Augen der Hyäne blitzen auf im Lichte der Taschenlampe. Ein eigenartiges Glöckchen irritiert uns. Der Glockenfrosch sei es, erfahren wir. Da wir ihn nicht finden, werden wir ihn wohl im Brehm oder im Grzimek nachschlagen müssen. Lautlosen Fluges gleitet eine Eule vorüber, baumt auf hoher Warte auf und äugt nach Beute. Plötzlich Rabatz über uns im Leberwurstbaum. Mit dem Suchscheinwerfer machen wir die lebhaften Gesellen ausfindig, die sich über uns tummeln. Buschbabies sind es, die mit großen Augen auf uns hinabschauen. Für sie sind wir die Ruhestörer.
Der Nachthimmel ist klar zu sehen, übersät mit Sternen, in deren Bildern sich Blick und Phantasie verlieren. Kein künstliches Licht stört. Erst jetzt spüren wir, wie wir in unseren Breiten, überall, selbst in Dörfern, den Himmel und die Nacht durch unsere zahllosen Lichter geradezu vernichten. Spät in der Nacht steigt der Vollmond empor und übergießt Fluss und Savanne mit mildem Licht. Unten vom Fluss her hört man ein platschendes Geräusch, völlig gleichmäßig. Ein Elefant zieht wohl da des Weges. Hier im seichten Wasser hört man ihn, der sich sonst in der Savanne, ja selbst im Wald völlig geräuschlos bewegt. Von irgendwoher dringt das Grummeln der Flusspferde, die sich am Tage genug ausgeruht haben und die Nacht zum Weiden nutzen.
Plötzlich erschrecken wir. Aus ziemlicher Nähe hören wir das gewaltige Brüllen des Herrschers. Ein Löwe kündet von seinen Besitzansprüchen, tief grollend, weit tragend, unüberhörbar für jeden. Am Ende verebbt sein Brüllen in langsam abklingendem Keuchen. Aus anderer Richtung antwortet ein Konkurrent. Wie weit sind sie von uns entfernt? Kommen sie näher? Respektieren sie wirklich unsere dünnwandigen Zelte? Jede Sorge ist unbegründet. Es sind sicher mehrere Kilometer, die uns von ihnen trennen. Wahrscheinlich befinden sie sich sogar jenseits des Flusses. Jedenfalls finden wir sie am nächsten Morgen nicht, als wir sie suchen. Auch die Hyänen beteiligen sich mit ihrem eigenartigen Kichern am nächtlichen Konzert. Wer wollte da schlafen?
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Teil 2 des Reiseberichts lesen Sie hier - Morgens
Teil 4 des Reiseberichts lesen Sie hier - Pirsch
Teil 5 des Reiseberichts lesen Sie hier - Vögel
Teil 6 des Reiseberichts lesen Sie hier - Land und Menschen
Von Peter Adler, erlebt auf der Reise Tansanias unentdeckter Süden
Reisebericht Malawi und Südtansania - Teil 2
Morgen
Halb sechs in der Früh. Erster Blick aus dem Zelt. Es tagt. Ein rötlicher Streifen am Horizont überm See. Bald steigt die Sonne aus dem Wasser. Das Licht ändert sich von Sekunde zu Sekunde. Rot, Orange, Gelb in allen Schattierungen. Wie nennt Homer das alltägliche Licht- und Farbenwunder? “Als die Frühgeborne erschien, die rosenfingrige Eos“. Ja, es ist göttlich. Jeden Morgen wollen wir es wieder sehen, das Beginnen des neuen Tages. Fischer rudern vorüber, der Schönheit des Morgens nicht achtend. In gleichmäßigem Rhythmus stechen sie ins Wasser. Der Einbaum gleitet schnell durchs gleißende Licht. Längst sind die Vögel erwacht. Schon stoßen die Kingfisher von hoher Warte ins fischreiche Wasser Weber schaukeln an schwankenden Zweigen. Laut lärmend ziehen die Hadada-Ibisse von ihrem Schlafbaum zu ihrem Frühstücksplatz. Bald folgt ihnen ein Schwarm von Nimmersattstörchen, in V-Formation angeordnet. Am Fluss werden wir ihnen später wieder begegnen.
Und dann schiebt sich der rote Ball übern Horizont, schnell, die Welt verwandelnd. Die Sonne! Segen und Fluch Afrikas, sie, die Leben weckt und vernichtet, die erst den von der Nachtkühle Fröstelnden wärmt und ihn wenig später dörrt, die morgens die Pflanzen lockt und sie bald auszehrt und vernichtet. Ein Proteus ist sie, ein Gott in vielerlei Gestalt. Morgens ein lieblich und zärtlich singender Vogel, der sich bald wandelt in ein schleichendes Raubtier. Mittags ein brüllender Löwe, vor dem alles flieht, der alles vertilgt. Die Blätter wenden sich ab, die Tiere suchen den Schatten, verharren bewegungslos. Und am Abend ist sie wieder ein schnurrendes Kätzchen, freundlich und zärtlich.
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Von Peter Adler, erlebt auf der Reise Tansanias unentdeckter Süden
Freitag, 14.10.05
Volkswagen gegen Aids
Das Anti-Aids-Programm von Volkswagen in Südafrika ist mit dem Preis "Business Excellence in the Workplace" von der New Yorker Organisation Global Business Coalition on HIV/Aids (GBC) ausgezeichnet worden. Damit soll das Engagement des Unternehmens gewürdigt werden, teilt der Wolfsburger Konzern in einer Pressemitteilung mit.
Das Anti-Aids Programm von Volkswagen Südafrika startete 2001 in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GtZ). Dabei geht es um Aufklärung und Bildung, Gesundheitsfürsorge, Risikomanagement und regionales Engagement beinhaltet. Die Gesundheitsfürsorge umfasse eine erstklassige medizinische Betreuung für HIV-infizierte Mitarbeiter und deren Angehörige in Uitenhage sowie ambulante häusliche Pflege und Hilfe durch Sozialarbeiter, Ernährungsberater oder Psychologen. So konnten schon mehrere Mitarbeiter trotz Erkrankung wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.
Volkswagen Südafrika setzt die Aufklärungsarbeit mit der Gemeinde außerhalb des Werkes in Uitenhage weiter fort. Volkswagen ist dort nach Angaben von Dr. Alex Govender, dem Leiter des Gesundheitswesens bei Volkswagen Südafrika, mit mehreren Maßnahmen aktiv: "Wir stellen Aufklärungsmaterialien für Grundschulen zu Verfügung, wie zum Beispiel ein pädagogisches Brettspiel über die Krankheit. Außerdem unterstützen wir die Weiterbildung von Allgemeinärzten und haben zusätzlich eine Initiative für die Partner unserer Mitarbeiter ins Leben gerufen. Sie können sich nun gebührenfrei auf HIV testen lassen."
Ergänzt werden diese Maßnahmen durch den Volkswagen Community Trust, der auf Initiative der Arbeiter und des Unternehmens bereits 1988 gegründet wurde. Er fördert unter anderem Schul- und Bildungsinitiativen, aber auch Projekte für Gesundheitsschutz und -vorsorge. Die Projekte zur Aids-Bekämpfung befassen sich mit Präventionsmaßnahmen und der Betreuung von Aids-Waisen. Alle Schritte werden eng mit der südafrikanischen Regierung, den Kirchen und Schulen abgestimmt.
Viele namhafte Arbeitgeber in Südafrika engagieren sich inzwischen im Kampf gegen Aids. Dies hat nicht nur soziale, sondern auch handfeste wirtschaftliche Gründe. Der Arbeitsausfall wegen der Krankheit ist enorm. Im vergangenen Jahr starben 2,3 Millionen Afrikaner an Aids. Und auch die Infektionsrate sei alarmierend: 26 Millionen Afrikaner südlich der Sahara seien HIV-positiv. Das entspreche 64,5 Prozent aller HIV-Infizierten weltweit. Als einer der größten Arbeitgeber der Region habe sich Volkswagen daher entschieden, dem Kampf gegen die tödliche Krankheit eine zentrale Rolle in der Unternehmensstrategie zu geben.
Freitag, 30.09.05
Alternativer Nobelpreis geht nach Botswana
Die Menschenrechtsgruppe "First People of Kalahari" mit ihrem inhaftierten Gründer Roy Sesana wird mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Die Gruppe setzt sich für die Rechte der Ureinwohner des Südlichen Afrika, der San-Buschleute, ein, die immer mehr aus ihren angestammten Lebensräumen verdrängt werden. Wegen der Umsiedlungsaktionen in der Kalahari, bei denen die Stämme der Gana und Gwi betroffen sind, ist Sesanas Gruppe mit der Regierung Botswanas in Konflikt geraten. Die Menschenrechtler fürchten, daß die San wegen Diamantenvorkommen unter dem Boden der Kalahari weichen sollen. Die Regierung argumentiert mit besserer medizinischer Versorgung und schulischer Ausbildung, wenn die traditionellen Nomaden in Dörfern am Rande der Kalahari seßhaft werden. Doch dort entstehen häufig neue Probleme wie Drogenabhängigkeit und Kriminalität.
Neben der Gruppe "First People of Kalahari" geht der alternative Nobelpreis in diesem Jahr auch an die kanadischen Umweltschützer Maude Barlow und Tony Clarke und an die Frauenrechtlerin Irene Fernandez aus Malaysia. Am 9. Dezember sollen die mit insgesamt 220.000 Euro dotierten Preise im Reichstag von Stockholm überreicht werden.
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